Arends/Pel holen Doppel-Titel

Foto: © GEPA Pictures

Sander Arends und David Pel (NED) sicherten sich am Samstag den ersten Doppel-Titel bei der Premiere der „Danube Upper Austria Open“ 2022 in Mauthausen. Das niederländische Duo ließ seinen Kontrahenten Johannes Härteis (GER) und Benjamin Hassan (LIB) keine Chance und setzte sich glatt in zwei Sätzen mit 6:4 und 6:3 durch. Die Siegerehrung wurde von ÖTV-Präsident Martin Ohneberg am Center-Court durchgeführt.

Arends/Pel ließen Härteis/Hassan im Doppelfinale des ATP-100-Challenger-Turniers keine Chance. In beiden Sätzen dominierte das leicht angeschlagene niederländische Doppel seine Gegner, die just im Endspiel nicht an ihre Leistungen der letzten Partien anschließen konnten. Am Ende gab es bei leichtem Regen einen ungefährdeten 6:4- und 6:3-Sieg. ÖTV-Präsident Martin Ohneberg durfte Arends/Pel im Zuge der Siegerehrung die Siegertrophäen überreichen.

„Wir sind heute sehr glücklich, denn wir hatten eine unglaubliche Woche. Wir waren beide angeschlagen, ich konnte nicht mehr voll aufschlagen. Das Glück war heute auf unserer Seite und es ist viel in unsere Richtung gelaufen. Unser Teamgefüge zeichnet uns seit langer Zeit aus, diesen Zusammenhalt hat man auch in dieser Woche wieder gesehen, wir waren auf dem Platz einfach gut abgestimmt. Das Turnier war richtig gut organisiert und die positive Energie ist auf uns Spieler übertragen worden“, freute sich Pel über den souveränen Sieg im Doppel.

Sein Teamkollege Arends schlug in dieselbe Kerbe und ergänzte: „Es ist einfach unfassbar. David (Anm.: Pel) hat sich in der ersten Runde verletzt. Er hat einen unglaublichen Willen gezeigt – glücklicherweise wurde es im Laufe der Woche etwas besser. Jetzt müssen wir aber ein wenig pausieren, damit wir wieder voll fit werden. Man hat aber gesehen, dass es für alles im Leben eine Lösung gibt, egal, wie schwierig die Voraussetzungen sind. Das hat uns die ganze Woche begleitet. Ich bin sehr froh, dass wir den Titel holen konnten.“

„Es war heute unsere schlechteste Leistung im gesamten Turnier und wir konnten an unsere starken Leistungen der letzten Spiele leider nicht anschließen. Unsere Gegner haben sehr gut und unangenehm gespielt. Ihre Spielweise hat uns aus dem Konzept gebracht, sie haben echt gut volliert und unorthodox agiert – damit hatten wir Probleme. Das war unerwartet. Aber auch wenn die Niederlage im ersten Moment schmerzt, der Dank geht an die großartige Organisation des Turniers. Wir haben uns sehr wohl gefühlt, wurden super unterstützt und Probleme wurden schnell gelöst. Ich muss ehrlich sagen, solche Turniere findet man auf der Tour nicht so oft“, resümierte Härteis nach der klaren Finalniederlage.

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